Sonntag, 9. September 2007
Traumhaus; Freiheit und deren Einschränkung
Da bin ich wieder.
Okay, schnell zum unerfreulichen: dem "Traumhaus". Mein Freund meinte, dass ihm vieles an meinem Traumhaus gefällt, er aber auch Sachen "nicht so gut" oder "merkwürdig" findet: die Stange, die Videokamera und naja, die Rosen sind auch doof, aber okay.
Ich hätte ihm niemals diese Ideen schicken sollen... Allein die Idee an sich war völlig bescheuert! Wir werden nie zusammenleben und schon gar nicht in so einem Haus. Ich fühle mich wie eine Schlampe, weil ich das mit der Kamera und der Stange geschrieben habe... Ich weiß nicht warum ich mich so getroffen fühle, aber am Telefon hätte ich am liebsten angefangen zu heulen. Es war so als lehne er einen Teil von mir ab - ich weiß, das ist alles komplett lächerlich. Ich will nie wider an dieses dumme Haus denken, oder darüber sprechen.
Hatte in der Nacht die üblichen Albträume: ich suche die ganze Zeit Kontakt zu ihm, will mit ihm reden, aber er haut immer ab. Aus Verzweiflung laufe ich am Ende selber weg, will niemanden mehr sehen.
Ich hoffe es wird nie wieder wirklich so.

"Jeder zweite Deutsche ist bereit, wegen der Terrorgefahr vorübergehend Einschränkungen persönlicher Freiheitsrechte hinzunehmen, etwa durch heimliche Online-Durchsuchungen privater Computer: 48 Prozent stimmen solchen Einschränkungen zu, 47 Prozent lehnen sie ab."
(http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/innenpolitik/4603744-Grosse-Mehrheit-haelt-Terrorgefahr-fuer-so-gross-wie-nie,articleset=4582400,cc=000000160300046037441loeVS.html)
Okay, wie dumm sind die Menschen, eigentlich? Einschränkungen der persönlichen Freiheitsrechte? Wissen die überhaupt was das bedeutet? Diese Rechte sind das wertvollste was wir haben! Und selbst wenn sich durch diese "Einschränkungen" ein paar Terroristen schnappen lassen sollten (was ich bezweifele - siehe USA), ist es mir lieber ein möglicherweise kürzeres Leben zu haben, weil mich so ein Vollidiot in die Luft sprengt, als ein "sicheres" Leben mit eingeschränkten Freiheiten zu leben!
Wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Es kann einen jederzeit erwischen. Aber ich lasse mir doch nicht aus Angst vor solchen Leuten mein Leben kaputtmachen!
Ich wünsche euch allen ein friedliches und glückliches Leben in Freiheit!

Candy

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Freitag, 7. September 2007
Mein Traumhaus
Ich weiß, dass das klingt wie die Überschrift zu einem Schulaufsatz... Aber gestern habe ich den ganzen Tag darüber nachgedacht, wie wohl mein Traumhaus aussehen würde. Wie würde ich ein Haus gestalten, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Ich habe meinem Freund die se Frage gestellt und bin gespannt, was er sich überlgt hat. Ich bin inzwischen so weit gekommen:

WOHNZIMMER: in erster Linie gemütlich, ein Kamin ist wichtig

KÜCHE: sehr groß und praktisch (kurze Wege), sehr viele Küchengeräte (ob sinnvoll oder nicht - ich steh da einfach drauf), eine robuste, geölte Arbeitsplatte, damit man keine Schneidebretter mehr braucht (Tipp von Jamie Oliver ^^), Schiebetür zum Essbereich, da ich mich nicht entscheiden kann, ob ich lieber eine offene oder eine geschlossene Küche hätte

SCHLAFZIMMER: ein sehr großes Bett mit seperaten Matratzen für besseren Schlaf, großer Spiegel der bei Nichtbedarf verdeckt werden kann (ich glaube an Feng Shui, wonach man sich nicht vom Bett aus im Spiegel sehen darf - natürlich nur beim Schlafen), eine Stange (Stangen-Tanz ist ja jetzt ein Sport), eine Videokamera (hehe) und einen Fernseher

BAD: in umittelbarer Nähe zum Schlafzimmer, damit man ohne Probleme von einem zum anderen wechseln kann ("Hallo Kinder!"). Eine riesige Badewanne mit Platz für mind. 2 Personen, zwei Waschbecken (In "Lord of War" gibt es eine Art großes Fenster zwischen Schlafzimmer und Bad mit nicht sichtgeschützter Dusche, das ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber interessant sein (solange nur die Hausbesitzer dieses Bad benutzen)).
Hieraus ergiebt sich zwangsläufig ein

EIGENES BAD FÜR DIE KINDER

SEPERATE GÄSTE-WCs sind praktisch

GÄSTEZIMMER: auch zum möglichen Ausweichen, wenn man sich mal nicht so mag

2 ruhige
ARBEITSZIMMER

GARAGE: ich hasse Carports. Eine Garage mit direkten Zugang zum Haus ist praktisch.

GARTEN: nicht zu durchgestylt, damit Kinder (und Tiere) darin auch tatsächlich spielen können. Ein Nutzgarten mit viel selbstgezogenem Obst und Gemüse ist nett. Viele Rosen, viel Platz, darf ruhig etwas verwildern - ich mag Gärten wild-romantisch, mit alten Bäumen unter denen ein großer Gartentisch steht, an dem man in Sommernächten mit seinen Freunden sitzen kann.

INSGESAMT: groß, hell, eine Mischung aus Stil, Eleganz und Gemütlichkeit, Parkettboden oder schöne Dielen, viel Abstellraum, praktisch und ordentlich und natürlich alles möglichst umweltfreundlich.


Ich denke in so einem Haus ließe es sich ganz gut leben... Ich ergänze später noch die Vorstellung meines Freundes.

Candy

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Donnerstag, 6. September 2007
Der Erste
Der erste Eintrag in meinem neuen Blog...
Fangen wir (wir?) also mit ener kleinen Präsentation meiner Wenigkeit an, in der Vorstellung, dass das hier irgendjemand ließt außer ich selber (Letzteres würde mir auch nicht das Herz brechen - na ja, eigentlich schon).

Ich bin Anfang 20, Studentin, Freundin, Wählerin, Kommilitonin, Tochter, Nachbarin, Mitbewohnerin, Bürgerin, Liebhaberin, Leserin, Patientin, Konsumentin, Kundin, Kritikerin, Feindin, Ehemalige, Zukünftige...
Ich bin also ein Mädchen wie Hunderttausende.

Ich habe viele Eigenschaften; vor allem aber negative: ich bin faul, verfressen, langsam (körperlich & geistig), unsportlich, eifersüchtig, verschlossen, kindisch (nicht zu verwechseln mit niedlich, süß, knuffig, schnuffig, Hundebaby), egoistisch, egozentrisch (es hat einen Grund warum ICH immer alle MEINE Sätze mit "ICH" beginne), langweilig, passiv, aggressiv (= passiv-aggressiv), verlogen, hinterhältig... (Wird fortgesetzt, wenn die Autorin einige dieser Eigenschaften (faul...) überwinden sollte).

Um meine Äußerlichkeit ist es leider auch nicht besser bestellt, so dass mir eine Karriere als Arschloch-aber-hübsch-Bitch leider verwehrt bleibt.

Ja - sollte es ein Leser bis hierher geschafft haben - man hat es vielliecht gemerkt: ich kann mich selbst nicht besonders gut leiden. Das ist keine Attitüde, sondern für mich Realität und kein großer Spaß, obwohl es natürlich ganz lustig klingt.

Ich bin kein depressiver nur in schwarze Klamotten gehüllter Teenager und keine blonde Barbiepuppe (schon allein deswegen nicht, weil meine Haustiere nicht in China hergestellt wurden und krebserregend sind - jedenfalls hoffe ich das. Und blond bin ich auch nicht, sorry, Jungs!). Aber auf viele Menschen wirke ich trotzdem außerordentlich fröhlich. Und irgendwie stimmt der Eindruck auch: ich liebe das Leben, Lachen, und sinnfreie Dinge (siehe dieses Blog). Ich bin über beide Ohren in einen Jungen verliebt, der sagt, dass er mich auch liebt und das schon seit einiger Zeit. Ich habe einge Freunde die mich schon sehr lange Zeit begleiten und auf die ich mich verlassen kann. Ich habe Eltern mit denen ich mich die meiste Zeit gut verstehe. Ich habe einen Studienplatz mit dem ich trotz meiner unterdurchschnittlichen Leistungen (siehe negative Eigenschaften) und mieser Zukunftsaussichten (auch ohne schlechte Noten) recht zufrieden bin.

Trotz all dieser igentlich guten Voraussetzungen bin ich alles andere als glücklich und das Problem dafür liegt in mir selber. Meine Sicht auf mich, der verzerrte Spiegel...

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