Sonntag, 20. April 2008
Wunsch nach alter Geborgenheit. Alte Bekannte. Alter Kummer.
Es gibt Tage, an denen man sich einfach nur zusammenrollen und wieder Baby sein möchte. Da gibt es diese große, warme Gestalt, die alles Böse von einem fernhält, die einen bedingungslos liebt und einen niemals verlässt.
Dieser Wunsch nach Geborgenheit überfällt mich in letzter Zeit jedesmal wenn ich mich ins Bett lege.

Vor kurzem habe ich eine Nachricht von einem Bekannten aus der Grundschule erhalten. "Hallo, kennst du mich noch?" Sehr nett. Ich habe mich ernsthaft gefreut. Eine Stunde später (wohl nach einem Blick auf meine Fotos) eine weitere Nachricht: "sry, aber du bist noch genau so häßlich wie früher". Und weg war er.
Ich hätte ihm gern geantwortet, aber das war leider nicht mehr möglich.
Zuerst ging's mir natürlich scheiße, ich will es gar nicht leugnen. Ich hatte wieder vermehrt Angst vor die Tür zu gehen, vor Menschen. Tja, und natürlich musste ich auch gleich zur Rasierklinge greifen. Ist das nicht lustig? Bemerkungen wie diese sorgen nicht dafür den "Absender" zu hassen. Nein! Ich hasse mich selbst noch mehr.
Nach einem Tag Weltuntergang habe ich mich dann wieder gerafft. Ich sagte zu mir, dass dieser Mensch ja nun wirklich nicht der erste war, der mich häßlich genannt hat und wohl auch nicht der letzte sein wird. Also warum ausflippen? Außerdem: die Tatsache an sich ist mir ja nichts neues! Ich sage mir dieses Zeug doch jeden Tag selber und zwar seit ich ungefähr fünf bin (vielleicht auch länger)! Also warum Zeit mit Grübeleien verschwenden?

Leider hat mir mein Schatzi heute verkündet, dass wir uns nicht so "früh" sehen werden, wie ich es mir erhofft hatte und das macht mich natürlich sehr traurig. Er hat jetzt erstmal ordentlich zu tun, wenn er aus seinem Urlaub zurückkommt.
Dabei bräuchte ich wirklich gerade dringend seine tröstliche Anwesenheit, den Schutz, die Geborgenheit. Womit wir wieder am Anfang wären.

Candy

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Mittwoch, 9. April 2008
Warten.
Seit gestern checke ich alle 10 Minuten meine E-Mails. Warte auf Antwort von ihm, auf irgendein Zeichen. Kann man sich das vorstellen: er ist seit 3 Tagen weg und ich hänge fast unter der Decke. Das ist einfach lächerlich.
Ich hatte abzuwägen: verlogene ich-bin-so-happy-Mail oder einfach mit der Wahrheit rauszuplatzen. Letzendlich habe ich ihm eine knappe Nachricht geschrieben, die sich ließt wie an einen flüchtigen Bekannten. Freundlich. Unverbindlich. Ich hoffe du bist gut angekommen. Hab noch viel Spaß. Bla.
Kein "ich vermisse dich", kein "ich liebe dich" noch nicht mal ein "hab dich lieb".
Wahrscheinlich bin ich schlicht und einfach zu stolz: ich will nicht das brave Hausmütterchen sein, dass ohne ihn nicht zurecht kommt. Ebenfalls lächerlich.
Denn in Wirklichkeit tue ich ja kaum etwas anderes, als auf ihn zu warten, ihn zu vermissen. Seit fast zwei Jahren. Kein Ende in Sicht.
Und ich habe es so satt.

Candy

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Sonntag, 9. Dezember 2007
Mein Leben - (fast) in Bildern
Idee gefunden bei http://beam.blogger.de. Danke dafür!
Answer the questions and type them into Google Image Search.
/Beantworte die Fragen und suche die Antworten bei der Google Bildersuche.

Post pictures from first results page. /
Such Dir ein Bild von der ersten Ergebnisseite aus und blogge es!

Age at next birthday/Alter beim nächsten Geburtstag:



Place you'd like to visit/Ort den du
gern besuchen würdest:



Favorite place/Lieblingsort:



Favorite object or object of desire/Lieblingsobjekt oder Objekt der Begierde:



Favourite food (at this very moment at least)/Lieblingsessen ( zumindest im Moment):



Favourite animal/Lieblingstier:



Favourite colour/Lieblingsfarbe:



Place where you live/Wohnort:



Place you were born/Geburtsort:



Name of a past pet/Der Name eines ehemaligen Haustiersvon Dir:



Best friend's nick name/Der Spitzname deine s/r besten Freund es/in:



Your screen name/nickname/Dein Spitzname (im Internet):



Your first name/Dein Vorname:



Your middle name/Dein Zweit-bzw. Mittelname:



Your last name/Dein Familienname:



A bad habit of yours/Eine schlechte Angewohnheit:



Your first job/Dein erster Job:



Your grandmother's name/Der Name Deiner Großmutter:



Your university major/Dein Hauptfach an der Uni:



Favourite holiday/Lieblingsfeiertag:

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Sonntag, 18. November 2007
Autsch!
Manchmal gibt es nichts was einen so sehr runterziehen kann wie lieb gemeinte, aufbauende Worte. Komplimente.

Thema: Schönheit.
Sie: An dir hat mir sofort deine Ausstrahlung und deine Nettigkeit gefallen.

Okay, wir haben über Schönheit gesprochen. Wenn einem dann jemand mit Ausstrahlung und Nettigkeit kommt, bedeutet das nur eins: ich finde dich potthäßlich. Aber mach' dir nichts draus. Du hast so ne tolle Ausstrahlung. Du bist nett.

Stellen wir uns den Mann vor der sagt: ich will mit dir ins Bett, weil du so NETT bist. NETT. Jeder ist NETT. Quasimodo ist NETT.

Sie wollte mich aufbauen, weil ich mich so häßlich fühle. Leider hat sie das totale Gegenteil erreicht.

Fett, häßlich, aber nett und mit toller Ausstrahlung:

Candy


EDIT: Nach langer, sehr langer Zeit einen Rückfall gehabt *seufz*...

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Donnerstag, 6. September 2007
Der Erste
Der erste Eintrag in meinem neuen Blog...
Fangen wir (wir?) also mit ener kleinen Präsentation meiner Wenigkeit an, in der Vorstellung, dass das hier irgendjemand ließt außer ich selber (Letzteres würde mir auch nicht das Herz brechen - na ja, eigentlich schon).

Ich bin Anfang 20, Studentin, Freundin, Wählerin, Kommilitonin, Tochter, Nachbarin, Mitbewohnerin, Bürgerin, Liebhaberin, Leserin, Patientin, Konsumentin, Kundin, Kritikerin, Feindin, Ehemalige, Zukünftige...
Ich bin also ein Mädchen wie Hunderttausende.

Ich habe viele Eigenschaften; vor allem aber negative: ich bin faul, verfressen, langsam (körperlich & geistig), unsportlich, eifersüchtig, verschlossen, kindisch (nicht zu verwechseln mit niedlich, süß, knuffig, schnuffig, Hundebaby), egoistisch, egozentrisch (es hat einen Grund warum ICH immer alle MEINE Sätze mit "ICH" beginne), langweilig, passiv, aggressiv (= passiv-aggressiv), verlogen, hinterhältig... (Wird fortgesetzt, wenn die Autorin einige dieser Eigenschaften (faul...) überwinden sollte).

Um meine Äußerlichkeit ist es leider auch nicht besser bestellt, so dass mir eine Karriere als Arschloch-aber-hübsch-Bitch leider verwehrt bleibt.

Ja - sollte es ein Leser bis hierher geschafft haben - man hat es vielliecht gemerkt: ich kann mich selbst nicht besonders gut leiden. Das ist keine Attitüde, sondern für mich Realität und kein großer Spaß, obwohl es natürlich ganz lustig klingt.

Ich bin kein depressiver nur in schwarze Klamotten gehüllter Teenager und keine blonde Barbiepuppe (schon allein deswegen nicht, weil meine Haustiere nicht in China hergestellt wurden und krebserregend sind - jedenfalls hoffe ich das. Und blond bin ich auch nicht, sorry, Jungs!). Aber auf viele Menschen wirke ich trotzdem außerordentlich fröhlich. Und irgendwie stimmt der Eindruck auch: ich liebe das Leben, Lachen, und sinnfreie Dinge (siehe dieses Blog). Ich bin über beide Ohren in einen Jungen verliebt, der sagt, dass er mich auch liebt und das schon seit einiger Zeit. Ich habe einge Freunde die mich schon sehr lange Zeit begleiten und auf die ich mich verlassen kann. Ich habe Eltern mit denen ich mich die meiste Zeit gut verstehe. Ich habe einen Studienplatz mit dem ich trotz meiner unterdurchschnittlichen Leistungen (siehe negative Eigenschaften) und mieser Zukunftsaussichten (auch ohne schlechte Noten) recht zufrieden bin.

Trotz all dieser igentlich guten Voraussetzungen bin ich alles andere als glücklich und das Problem dafür liegt in mir selber. Meine Sicht auf mich, der verzerrte Spiegel...

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