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Freitag, 4. April 2008Gedanken in der Lernpause
arina, 22:49h
Ich falle immer wieder drauf rein: zunächst verspricht einem die Kalorienreduzierung eine Minderung der Ängste. Tatsächlich ist natürlich das Gegenteil der Fall. Aber zu Anfang: beruhigt sich das Herz. Ommmmmmm...
Sollte sich übrigens jemand Sorgen machen (hahaha), kann ich Entwarnung geben: 1. ich ernähre mich so gesund wie wohl noch nie, (und ja,) ausreichend und konnte (so?) in letzter Zeit sogar zwei FAs entkommen. Gratulation an mich selbst. Vielleicht war ich auch nur zu faul aus dem Haus zu gehen. 2. Bin ich wie gehabt 1-3 Kilo von meinem Idealgewicht (nicht das kranke Idealgewicht in meinem Kopf, sondern entsprechend BMI) entfernt. Ich mache wieder brav meine Gymnastik, gehe regelmäßig spazieren und erklimme den 6. Stock per pedes.
Und die Waage bleibt im Schrank. Meistens.
Candy
Sollte sich übrigens jemand Sorgen machen (hahaha), kann ich Entwarnung geben: 1. ich ernähre mich so gesund wie wohl noch nie, (und ja,) ausreichend und konnte (so?) in letzter Zeit sogar zwei FAs entkommen. Gratulation an mich selbst. Vielleicht war ich auch nur zu faul aus dem Haus zu gehen. 2. Bin ich wie gehabt 1-3 Kilo von meinem Idealgewicht (nicht das kranke Idealgewicht in meinem Kopf, sondern entsprechend BMI) entfernt. Ich mache wieder brav meine Gymnastik, gehe regelmäßig spazieren und erklimme den 6. Stock per pedes.
Und die Waage bleibt im Schrank. Meistens.
Candy
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Depris, Verlustangst, fehlerhafte Ware (in dieser Reihenfolge)
arina, 17:03h
There will never be a moment in which you are not you. Some may try to hide their existence away, pretending they are someone they're not, but who is this act for? You know the ultimate truth, there is no hiding from yourself. The difficulty of it lies in our societies' ability to create perfect illusions.
Anna Westin
Es ist wieder mal alles da: die Unfähigkeit etwas zu tun, die seltsamen Ängste vor sozialen Situationen, vor dem Leben, die Schlaflosigkeit bei andauernder Müdigkeit. Dazu Sorgen um mein Gewicht und dieses "mein Körper gehört mir nicht"-Gefühl. Das ist alles sehr anstrengend. Ich habe im Moment niemanden zum Reden und gerade auch zu große Angst vor Menschen um das auch nur in Betracht zu ziehen. Was sollte ich auch sagen?
Mein Freund wird ab Morgen sehr weit weg sein. Auch die letzten Tage war er unterwegs und ich habe nichts von ihm gehört. Ich habe das Gefühl mich emotional von ihm distanzieren zu müssen, um das auszuhalten.
Ich denke immer alle würden mich für immer verlassen. Ich bleibe dann allein zurück. Also rede ich mir ein, dass ich niemanden brauche, um das Loch nicht zu spüren, das jeder Abschied von geliebten Menschen in mich reißt. Also beantworte ich keine SMS, lasse mich verleugnen, tue so als hätte ich besseres zu tun.
Alles was ich sagen möchte ist: Lass mich nicht allein, bitte! Ich brauche dich!
Ich bin egoistisch und kann mich nicht für sie freuen, dass sie woanders ohne mich Spaß haben und das Leben genießen. Und dafür hasse ich mich dann noch mehr.
Ich bin ein schlechter Mensch.
Er sagt, es mache ihn traurig, dass ich nicht immer fröhlich sein kann. Mich macht das auch traurig. Etwas stimmt in meinem Kopf nicht: ein hormonelles Ungleichgewicht, ein frühkindliches Trauma, eine durchgebrannte Sicherung. Irgendetwas an mir ist kaputt, vielleicht war ich es von Anfang an.
Ich bin nicht geschaffen, für das normale Leben. Alles überfordert mich.
Sorry Gott, aber da hat jemand Mist gebaut. Ich bin mangelhafte Ware. Bitte nimm mich zurück und sorge für Ersatz.
Candy
My unhappiness continues on. There really is no way to rid myself of this, is there? And who is listening anyway? No one. My life is worthless right now. Saying goodbye to such an unfriendly place can't be as hard as believing in it every day. And essentially my spirit has fled already.
Anna Westin
Anna Westin
Es ist wieder mal alles da: die Unfähigkeit etwas zu tun, die seltsamen Ängste vor sozialen Situationen, vor dem Leben, die Schlaflosigkeit bei andauernder Müdigkeit. Dazu Sorgen um mein Gewicht und dieses "mein Körper gehört mir nicht"-Gefühl. Das ist alles sehr anstrengend. Ich habe im Moment niemanden zum Reden und gerade auch zu große Angst vor Menschen um das auch nur in Betracht zu ziehen. Was sollte ich auch sagen?
Mein Freund wird ab Morgen sehr weit weg sein. Auch die letzten Tage war er unterwegs und ich habe nichts von ihm gehört. Ich habe das Gefühl mich emotional von ihm distanzieren zu müssen, um das auszuhalten.
Ich denke immer alle würden mich für immer verlassen. Ich bleibe dann allein zurück. Also rede ich mir ein, dass ich niemanden brauche, um das Loch nicht zu spüren, das jeder Abschied von geliebten Menschen in mich reißt. Also beantworte ich keine SMS, lasse mich verleugnen, tue so als hätte ich besseres zu tun.
Alles was ich sagen möchte ist: Lass mich nicht allein, bitte! Ich brauche dich!
Ich bin egoistisch und kann mich nicht für sie freuen, dass sie woanders ohne mich Spaß haben und das Leben genießen. Und dafür hasse ich mich dann noch mehr.
Ich bin ein schlechter Mensch.
Er sagt, es mache ihn traurig, dass ich nicht immer fröhlich sein kann. Mich macht das auch traurig. Etwas stimmt in meinem Kopf nicht: ein hormonelles Ungleichgewicht, ein frühkindliches Trauma, eine durchgebrannte Sicherung. Irgendetwas an mir ist kaputt, vielleicht war ich es von Anfang an.
Ich bin nicht geschaffen, für das normale Leben. Alles überfordert mich.
Sorry Gott, aber da hat jemand Mist gebaut. Ich bin mangelhafte Ware. Bitte nimm mich zurück und sorge für Ersatz.
Candy
My unhappiness continues on. There really is no way to rid myself of this, is there? And who is listening anyway? No one. My life is worthless right now. Saying goodbye to such an unfriendly place can't be as hard as believing in it every day. And essentially my spirit has fled already.
Anna Westin
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